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Melatonin als Schlafmittel

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Wenn unsere Augen schwerer werden und unser Körper langsam zur Ruhe kommt ist besonders ein Hormon in vollem Gange – Melatonin. Ein erholsamer Schlaf ist für unsere Gesundheit unerlässlich. Schlafstörungen jedoch sind für viele Menschen eine alltägliche Belastung. Laut einer neuen Studie der US Centers for Disease Control and Prevention hat jeder dritte Erwachsene regelmäßig zu wenig Schlaf.¹ Schlafmittel, insbesondere solche mit dem Wirkstoff Melatonin, können hier Abhilfe schaffen.

Was ist Melatonin?

Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, welches vor allem in der Zirbeldrüse gebildet wird. Dies geschieht durch eine Umwandlung des Nervenbotenstoffs Serotonin. Das Botenstoff ist maßgeblich für unsere innere Uhr verantwortlich und reguliert, wann wir müde werden und wieder aufwachen. Melatonin ist also maßgeblich dafür verantwortlich, unseren Biorhythmus, also unsere innere Uhr, aufrechtzuerhalten, da durch die Melatoninkonzentration im Blut die Botschaft an unseren Körper übermittelt wird, wann Tag ist und wann Nacht. Da Melatonin in direktem Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung steht, ist der Melatoninspiegel im Winter aufgrund der kürzeren Tage tendenziell höher. Daraus resultiert oft eine erhöhte Schläfrigkeit, die auch als “Winterdepression” bekannt ist.

Säuglinge produzieren nur sehr wenig Melatonin, während Kinder im Alter zwischen drei und vier Jahren die höchste Melatonin-Konzentration aufweisen. Ab der Jugend nimmt die Melatonin-Produktion fortlaufend ab, bis im hohen Alter praktisch kein Konnzentrationsunterschied mehr zwischen Tag und Nacht im Blut nachweisbar ist. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Schlaflosigkeit bei älteren Menschen.

Darüber hinaus ist Melatonin aber auch ein sogenanntes Antioxidans, also ein Fänger freier Radikale. Daher wird dem Hormon eine lebensverlängernde, hautverjüngende und zellschützende Wirkung nachgesagt. Es soll auch Alzheimer vorbeugen und die Nebenwirkungen einer Chemotherapie mindern. Dies wurde jedoch nicht entgültig bestätigt.

Melatonin – Wirkung des Schlaf-Hormons

Die kleine Zirbeldrüse beginnt gegen Abend damit, das tagsüber gebildete Serotonin aus dem Blut heraus zu filtern. Durch chemische Prozesse verändert sie die Moleküle des Hormons und bildet daraus Melatonin, welches anschließend in unser Blut ausgeschüttet wird. Dunkelheit fördert die Synthese und Freisetzung des Schlafhormons während Licht sie einschränkt.2 3 Daher hängt es sehr vom Auge ab, wie viel Melatonin produziert wird. Wenn Sonnenlicht auf die Netzhaut trifft, wird die Bildung von Melatonin unterdrückt. Im Dunkeln hingegen wird die Freisetzung des Hormons angeregt. Auf diese Weise erkennt der Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Die Zirbeldrüse produziert 12-mal mehr Melatonin im Gehirn, wenn es dunkel wird. Dadurch reduziert sich unser Energieverbrauch, Körpertemperatur und Blutdruck sinken und wir werden schläfrig. Darüber hinaus wird durch die erhöhte Melatonin-Konzentration unser Immunsystem unterstützt und es werden Sexualhormone freigesetzt. Vor allem die Tiefschlafphase soll durch Melatonin angestoßen werden.4  Die höchste Konzentration des Hormons ist gegen 3 Uhr morgens im Blut nachzuweisen.

Das Stresshormon Cortisol ist der natürliche Antagonist des Schlafhormons Melatonin. Am frühen Morgen nimmt Cortisol seine Arbeit auf, aktiviert die körperlichen Funktionen, weckt damit unseren Organismus auf und wir starten im Idealfall frisch und leistungsfähig in den Tag. Wenn die drei Hormone Serotonin, Melatonin und Cortisol gesund zusammenarbeiten,
sinkt der Cortisolspiegel im Körper am Abend wieder, der Melatonin-Spiegel steigt und wir entspannen uns und kommen zur Ruhe.

Graph Melatonin, Serotonin und Cortisol

Melatonin gilt unabhängig von seinen bisher beschriebenen Wirkungen auch als eine Art Anti Aging Mittel. Da es aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften freie Radikale außer Kraft setzt, die sonst die Zellen beschädigen und für eine schnellere Zellalterung sorgen würden, wird dem Hormon ein hautverjüngender Effekt zugesprochen.

Die Wirkung von Melatonin im Überblick

  • Verkürzt die Einschlafphase
  • Reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Verbessert die Schlafqualität
  • Reduziert den Energieverbrauch
  • Wirkt blutdrucksenkend
  • Beeinflusst Stoffwechselprozesse
  • Stimuliert das Immunsystem
  • Regt die Bildung von Wachstumshormonen und damit die Zellerneuerung an
  • Fördert die Produktion von Sexualhormonen
  • Hemmt den Appetit

Was kann die Melatoninbildung beeinflussen?

Der menschliche Hormon-Haushalt kann recht schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die zu einem Mangel oder Überschuss an Melatonin im Körper führen können.

Melatonin-Produktion wird durch das Alter beeinflusst

Das Alter ist eine wichtige Ursache für Mangelerscheinungen in Bezug auf Melatonin. Kleinkinder können aufgrund einer höheren Melatonin-Produktion Nachts besser ein- und durchschlafen. Da die Zirbeldrüse im Laufe des Lebens immer weniger Melatonin produziert, leiden ältere Menschen oft an Schlafproblemen. Natürlich kann man hier keine pauschale Aussage treffen aber es sollte auf jeden Fall als Ursache in Betracht gezogen werden.

Schichtarbeit und Jet-Lag hemmen die Produktion des Schlaf-Hormons

Bei Menschen die in Schichten arbeiten gerät oft der Tag-Wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht, was einen starken Einfluss auf die Melatonin-Produktion hat. Dasselbe passiert kurzfristig auch, wenn wir durch unterschiedliche Zeitzonen reisen, da durch die Zeitverschiebung unsere innere Uhr durcheinander gebracht wird.Das Resultat ist der bekannte Jet-Lag.

Medikamente senken den Melatonin-Spiegel

Als Neben- oder Hauptwirkung beeinflussen manche Medikamente die Melatonin-Bildung. Bestimmte Antidepressiva und Antibiotika, sowie Methylphenidat, Betablocker und orale Kontrazeptiva beispielsweise können daher die Nachtruhe beeinträchtigen.

Digitale Geräte beeinflussen die Melatonin-Bildung

Wenn wir vor dem Schlafengehen noch das Smartphone benutzen können wir anschließend oft schlecht schlafen. Dies liegt am künstlichen Licht und seinem Blaulichtanteil. Auch elektromagnetische Strahlung generell hat negative Auswirkungen auf die Melatonin Ausschüttung und mindert die Schlafqualität. Aus diesem Grund sollte man in seinem Schlafzimmer auf digitale Endgeräte, wie Smartphones, Fernseher und PCs ganz verzichten.

Chronischer Stress bringt den Hormon-Haushalt aus dem Gleichgewicht

Im vorangegangenen Text haben wir erläutert, dass Cortisol der natürliche Gegenspieler von Melatonin ist. Das Hormon Cortisol wird durch chronischen Stress angekurbelt, wodurch der Cortisol-Spiegel dauerhaft zu hoch ist. Als direkte Folge kann Melatonin nicht in der notwendigen Menge ausgeschüttet werden und wir kommen Abends nicht zur Ruhe.

Melatonin-Mangel als Folge von Serotonin-Mangel

Am Tag bilden wir Serotonin, was am Abend in der Zirbeldrüse zu Melatonin umgewandelt wird. Wenn wir zu wenig Serotonin in unserem Körper haben kann folglich nicht genügend Melatonin gebildet werden.

Wechseljahre können bei Frauen einen Melatonin-Mangel hervorrufen

Während der Wechseljahre durchlaufen Frauen große hormonelle Veränderungen. Neben Hormonen wie Östrogen verändert sich auch die Melatonin-Konzentration im Blut. Durch die verminderte Produktion werden Schlafstörungen in den Wechseljahren begünstigt.

Lichtmangel im Herbst und Winter führt zu erhöhter Melatonin-Bildung

Bestimmt hast du es selbst schon erlebt, dass du während der Wintermonate oft müde und antriebslos bist. Grund hierfür sind die kurzen Tage und der damit einhergehende Lichtmangel. Durch die erhöhte Dunkelheit wird schon tagsüber vermehrt Melatonin gebildet und unsere biologische Uhr durcheinander gebracht, sodass wir schon am Tag müde sind.

Deshalb ist es sehr empfehlenswert die wenigen Stunden Helligkeit im Herbst und Winter möglichst gut auszunutzen. Durch frische Luft und Spaziergänge können wir unsere Serotonin-Produktion im Winter wieder ankurbeln und den Hormon-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Mögliche Gründe für einen veränderten Melatonin-Spiegel im Überblick

  • Je nach Jahreszeit trifft unterschiedlich viel Licht auf unsere Augen
  • Abnahme der Melatonin-Produktion mit höherem Lebensalter
  • Genussmittel wie Koffein, Nikotin und Alkohol
  • Bestimmte Medikamente (Antidepressiva, Antibiotika, Betablocker)
  • Elektrische Strahlung und künstliches Licht
  • Schichtarbeit und Jet-Lag
  • Chronischer Stress = Überfluss an Cortisol
  • Geringe Serotonin-Bildung
  • Schwangerschaft sowie Wechseljahre bei Frauen
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Melatonin mit CBD

Studien belegen, dass CBD Stress reduzieren und zu einem gesunden Schlaf beitragen kann. Da Melatonin und CBD zusammen eingenommen werden können, kann sich der Körper durch die Mischung der beiden Wirkstoffe also noch besser entspannen und zur Ruhe kommen. Das Ergebnis dieser Kombination ist ein erholsamer Schlaf und mehr innere Ruhe.

Inzwischen gibt es einige Produkte, die beide Wirkstoffe vereinen, wodurch du einen unkomplizierten Zugang zu all ihren Vorteilen erhältst. Die beste Methode CBD und Melatonin zu dir zu nehmen ist die orale Variante mit einem Öl oder Spray.

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Die Dosierung der CBD-Melatonin-Produkte ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, wie Gewicht, Geschlecht und Stoffwechsel, weshalb eine pauschale Dosierangabe nicht möglich ist. Da die Biologie von Mensch zu Mensch verschieden ist, kann es unterschiedliche Reaktionen und Toleranzen bei der Einnahme geben. Am besten du nimmst eine geringe Anzahl an Tropfen oral, ca. 30 Minuten vor dem Schlafengehen, zu dir. Behalte das Produkt ca. 2-3 Minuten unter der Zunge, damit es optimal von den Schleimhäuten aufgenommen werden kann, bevor du es schluckst. Die Dosierung kannst du dann steigern, bis du die gewünschte Wirkung spürst.

Fazit     

Melatonin ist essentiell für einen gesunden Schlaf. Haben wir zu viel oder zu wenig Melatonin im Blut kann unsere innere Uhr schnell aus dem Gleichgewicht geraten, was zu Schlafproblemen führen kann.

Studien zeigen, dass CBD und Melatonin zusammen eingenommen werden können und das Potential haben, zu einem gesunden Schlaf beizutragen. Durch die beruhigende Wirkung des CBD in Kombination mit dem natürlichen Schlafhormon Melatonin kann ein erholsamer Schlaf gefördert werden und der Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert werden.

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