Cannabisbutter und Co. – eine kulinarische Reise

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Cannabisbutter Rezept

Cannabisbutter, Hasch Brownies und weitere Hanfprodukte haben in den letzten Jahren eine immer größer werdende Beliebtheit erlangt. Immer wieder erreichen auch uns Fragen von experimentierfreudigen Kunden, ob man mit unserem Öl auch kochen kann. Grundsätzlich lautet die Antwort darauf: Ja! Man kann genau wie mit Sonnenblumenöl oder Rapsöl mit CBD-Öl kochen. Dafür haben wir auch gleich ein Rezept von unseren Hanfgeflüster-Chefkoch-Kollegen angehängt. Es gibt dabei allerdings ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Beim Kochen mit CBD-Öl sollten Temperaturen von 90°C aus zwei Gründen nicht überschritten werden: Zum einen werden die Cannabinoide des Vollspektrum-Öls bei hohen Temperaturen zersetzt und in andere Stoffe umgewandelt, sodass die gewünschte Wirkung verloren geht. Zum anderen empfehlen wir das zu hohe Erhitzen des Öls nicht, da es dadurch erfahrungsgemäß einen bitteren Geschmack annimmt. Daher eignet sich die Verwendung in der Küche vor allem für kalte Gerichte und Beilagen wie Salate, Dips oder kalte Suppen. Denn der Wirkstoff CBD kann aufgrund seiner lipohilen Eigenschaften am besten aufgenommen werden, wenn es durch Fette im Verdauungstrakt gebunden wird. Es bieten sich vor allem Gerichte an, die gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ebenso kann das Hanföl sehr gut mit feinen, hochprozentigen Spirituosen wie Wodka, Rum oder Cognac gemischt werden.

 

 

Cannabisbutter 

 Zunächst brauchst du folgende Zutaten:

  • 250g Butter
  • etwas Wasser
  • 1 Teelöffel Hanfgeflüster CBD-Öl
  • Nach Belieben Knoblauch, Chili oder Kräuter

Für die Zubereitung der Cannabisbutter lasse zuerst die Butter in einem Topf vollständig schmelzen und füge anschließend etwas Wasser hinzu. Nun kommt das CBD-Öl in den Topf. Wichtig ist, dass du die Hitze herunterdrehst, da das Öl wie bereits erwähnt sehr hitzeempfindlich ist. Jetzt ist Geduld gefragt: Die Mischung muss mindestens 2 Stunden bei niedriger Hitze köcheln. Wenn du deine Butter noch verfeinern möchtest, gib weitere Zutaten deiner Wahl hinzu. Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten deiner CBD Cannabisbutter. Ob man damit ein herzhaftes Gericht zaubern möchte oder sie für die nächstenSpace Cookies oder Haschbrownies benutzt – probiere es einfach aus!

Im nächsten Schritt musst du die flüssige Cannabisbutter in ein Gefäß füllen und sie einige Stunden im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe aushärten lassen. Die Butter hält sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen, du kannst sie aber natürlich auch einfrieren.

Cannabisbutter mit Brot

Guacamole mit CBD-Öl

Die Avocado ist mittlerweile besonders aufgrund ihrer vielen ungesättigten Fettsäuren sehr beliebt. Das macht sie auch zu einem sehr guten Träger für Hanfextrakt-Öl. Wir teilen hier unser Rezept für eine CBD Guacamole.

Zunächst brauchst du folgende Zutaten:

  • 3 reife Avocados
  • Limettensaft einer Limette
  • 2 reife Tomaten
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gehackte Zwiebel
  • Leicht zerdrückter Knoblauch
  • 3 Esslöffel gehackter Koriander
  • Etwas Cayennepfeffer
  • 1 Teelöffel Hanfgeflüster CBD-Öl

Zuerst zerkleinerst du die Avocados und zerhackst die Tomaten sorgfältig, die du anschließend mit dem Limettensaft mischst. Danach fügst du die gehackte Zwiebel, Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer sowie weitere Gewürze und wenn du magst, Koriander hinzu. Nun vermengst du alles zu einer weichen Masse. Füge schließlich einen Teelöffel CBD-Öl hinzu, was deiner Guacamole das gesunde i-Tüpfelchen gibt.

 

 

Hasch Brownies

Für selbstgemachte Küchlein im „Hasch Brownies“ Style haben wir dir ebenfalls ein leckeres Rezept herausgesucht.

für den Teig benötigst du:

  • 300 g Vollmilchschokolade
  • 200g Zartbitterschokolade
  • 400 g , Butter
  • 3 g, Cannabis
  • 6 EL Kakaopulver
  • 350 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • ½ TL Salz
  • 3 EL Milch
  • 9 Eier
  • 300 g Mehl
  • Hanfgeflüster CBD-Öl

Heize zuerst den Backofen auf 175ºC Ober- und Unterhitze vor. Dann schmilz die Butter mit dem CBD Öl (siehe hierzu das Cannabisbutter Rezept) und separat die Schokolade und füge diese anschließend zusammen in eine Rührschüssel.  Dann gibst du das Kakaopulver, den Zucker, den Vanillinzucker, die Milch und das Salz hinzu und verrührst die Mischung. Danach gibst du noch die Eier dazu und zum Schluss siebst du das Mehl in den Teig. Dieser sollte nun leicht schwer zu rühren sein. Jetzt kannst du den Teig auf ein Backblech geben und ihn auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen lassen. Wenn die Brownies fertig sind, sollten sie 15 Minuten abkühlen, dann können sie in quadratische Stücke geschnitten werden.

 

Hanftee als CBD Getränk

Tee ist die am weitesten verbreitet Form, Kräuter unkompliziert zu konsumieren. Bereits 3000 v. chr. wurden die Blätter und Blüten der Hanfpflanze in Asien als Tee zubereitet. Von dort aus verbreitete sich der Hanftee mit seiner beruhigenden Wirkung in der ganzen Welt.

Herstellung von Hanftee

Hanf ist eine besonders widerstandsfähige Pflanze, weshalb bei ihr auf den Einsatz von Pestiziden komplett verzichtet werden kann. Dadurch kann man auch eine gute Ernte erzielen, da die Pflanze auch die heißen Sommermonate unbeschadet übersteht, während beispielsweise ein Drittel der Weizenernte verdorrt. Nach der Ernte werden die Blüten einen Monat getrocknet und sobald sie ihre Feuchtigkeit verloren haben, werden sie teegerecht zerkleinert. In der Hanfblüte ist das CBD allerdings noch als Säure, also CBDa eingelagert. Um CBD zu gewinnen, muss die Säure decarboxyliert werden. Dafür werden die gemahlenen Blüten und Blätter für ca. 10 Minuten auf 200°C erhitzt. Anschließend werden zu große Stilreste entfernt und der fertige Tee in Portionen verpackt.

 

 

Wirkung und Anwendung von Hanftee

Die Wirkung von Hanftee variiert sehr stark mit den verwendeten Sorten. In Deutschland sind Hanfprodukte die einen THC Gehalt von 0,2% nicht überschreiten, frei verkäuflich. Somit soll die Gefahr high zu werden, ausgeschlossen werden. Die Cannabispflanze hat jedoch noch viele weitere Wirkstoffe. Der zweitbekannteste unter ihnen ist das CBD, welches nicht psychoaktiv wirkt. Hanftee aus Cannabis-Blättern beinhaltet grundsätzlich die gleichen Wirkstoffe und hat somit auch ähnliche Wirkungen wie CBD Öle. Allerdings ist es kaum möglich ähnliche Konzentrationen der Wirkstoffe zu erreichen.

Hanftee wird in einem Teesieb oder in einem losen Teebeutel zubereitet. Je länger man ihn ziehen lässt, desto intensiver wird sein Geschmack. Unsere Empfehlung ist, den Hanftee etwa 10 Minuten ziehen zu lassen und ihn mit etwas Honig zu süßen. Honig ist ebenfalls ein hochwirksames Naturheilmittel mit einer beruhigenden Note, weshalb Hanftee und Honig sich gegenseitig perfekt in ihrer Wirksamkeit unterstützen.

Hanftee kann dabei wohltuend auf ein gereiztes Nervenkostüm wirken, aber auch bei Magenschmerzen Abhilfe schaffen. Wir empfinden ihn als das perfekte Gute-Nacht-Getränk, da er beim Einschlafen helfen und für einen tieferen Schlaf sorgen kann.

Weitere Wirkungen die Hanftee haben kann:

  • entspannend und beruhigend
  • Stärkung des Immunsystems
  • Kräftigung der Verdauungswege
  • krampflösend
  • stimmungsaufhellend

 

 

Hanftee zur Stärkung des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte

Hanftee wird oft bei Anbruch der kalten Jahreszeiten verwendet, da er zur Stärkung des Immunsystems beitragen kann. Da Hanf dafür bekannt ist, die natürlichen Abwehr- und Selbstheilungskräfte des Menschen zu stimulieren, wird Hanftee auch gerne nach Krankheiten oder Operationen verabreicht. Besonders bei Heilpraktikern wird er in den letzten Jahren immer populärer.

Vegan kochen mit CBD-Öl

Alle unsere Hanfgeflüster Öle sind zu 100% vegan, da wir ein hochwertiges, pflanzliches MCT-Öl verwenden. Grundsätzlich kannst du das Öl also all deinen Gerichten, die du auch sonst zubereitest, beimengen, solange du beim Erhitzen aufpasst.  Das Öl kann deinen Gerichten eine neue, außergewöhnliche Note geben und rundet gesunde Gerichte perfekt ab. Wenn es jedoch um erwerbbare CBD Lebensmittel sowie süße Verführungen mit CBD-Zusatz geht, sind die Amerikaner einmal mehr Vorreiter.

Hanfgummibärchen

Ben & Jerry’s: Ein CBD-Eis für den amerikanischen Markt

Für einen Boom der Nahrungsmittelbranche sorgten wahrscheinlich die sogenannten „Edibles“. Das sind mit THC (Tetrahydrocannabinol) versetzte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Gummibärchen oder auch die bekannten Spacecookies.

Immer öfter tauchen aber auch CBD-haltige Produkte auf. Pünktlich zum 20. April 2019 (dem Weltcannabistag) hat die amerikanische Fast-Food-Kette „Carl’s Jr.“ einen ganz besonderen Marketing-Move gewagt und ihren erstenCBD-Burger ins Sortiment aufgenommen. Mitte 2019 gab dann auch Ben & Jerry’s bekannt, dass sie planen eine CBD-Sorte mit in ihr Sortiment aufzunehmen. In einem Statement auf der Webseite des Unternehmens sagte CEO Matthew McCarthy „Wir tun das für unsere Fans“.

 

 

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