Sanfte Bewegung im Alltag zur Unterstützung der Entzündungsregulation

Natürliche Entzündungshemmer: So hilfst du deinem Körper wirklich

Geschrieben von Anne Ullrich

Aktualisiert am

|

Lesezeit 7 min

Entzündung - das klingt erstmal nicht nach etwas, das man unbedingt haben möchte. Aber: Entzündungen sind eigentlich etwas wirklich gutes und einer der grundlegendsten Schutzmechanismen deines Körpers. Anders ausgedrückt: Ohne Entzündungen ginge es uns wirklich übel.

Kurzfristige Entzündungsreaktionen sind zwar unangenehm, aber völlig unproblematisch. Schwierig wird es, wenn Entzündungsprozesse dauerhaft bestehen. Viele Krankheiten werden heute auf solche chronischen Entzündungen zurückgeführt.

Immer mehr Menschen setzen bei der Bekämpfung von Entzündungen nicht auf klassische Medikamente wie Kortison und Co., sondern wollen durch Ernährung, einen bewussten Lebensstil und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel den Körper natürlich zurück ins Gleichgewicht bringen. Dabei steht ein Wirkstoff aktuell besonders im Rampenlicht: Cannabidiol (CBD).

Wir schauen uns an, was es wirklich kann und wie du deinen Körper zusätzlich im Kampf gegen chronische Entzündungen unterstützen kannst.

Das Wichtigste im Überblick

Chronische Entzündungen entstehen häufig durch ein Ungleichgewicht im Körper. Klassische Medikamente versuchen, nur die Entzündung selbst zu behandeln; ganzheitliche, natürliche Ansätze bringen den Körper zurück in eine natürliches Balance.

Zentrales Element der natürlichen Behandlung ist die Ernährung. Eine entzündungshemmende Ernährung basiert auf frischen, pflanzlichen Lebensmitteln, gesunden Fetten und unterstützt die Darmflora.

CBD  kann den Körper dabei unterstützen, Entzündungen aktiv zu regulieren - vorausgesetzt, es werden hochwertige Produkte über einen längeren Zeitraum angewendet.

Gut zu wissen:
Nicht die eigentliche Entzündung ist das Problem – sondern dass sie nicht endet. 

Entzündungen im Körper: Die wichtigsten Facts

Vergleich von akuter und chronischer Entzündung – übersichtliche Infografik

Entzündungsprozesse im Körper sind unter anderem dazu da, Krankheitserreger abzuwehren (Stichwort dicke Mandeln & geschwollene Nase) und kaputtes Gewebe nach einer Verletzung zu reparieren. Während man früher oft versucht hat, Entzündungen zu unterdrücken, weiß man heute, dass es eher darum geht, wie gut der Körper in der Lage ist, Entzündungen wieder zu beenden, sobald ihre Aufgabe erfüllt ist - also darum, die Entzündungsprozesse zu regulieren, statt sie zu hemmen.

Bleiben Entzündungen dauerhaft bestehen, hat das teils extreme Folgen für die Gesundheit des gesamten Organismus. Viele Erkrankungen werden heute mit chronischen Entzündungen in Verbindung gebracht, darunter Rheuma, Arthrose, chronische Gelenk- und Muskelschmerzen, Haut-Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und selbst Krebserkrankungen. (1)

Behandlung von chronischen Entzündungen

In der klassischen Medizin setzt man noch immer auf entzündungshemmende Medikamente, die einzelne Signalwege blockieren, um die Entzündung zu bremsen (z.B. Diclofenac, Ibuprofen oder Kortison). Natürliche Mittel hingegen helfen, regulatorische Prozesse im Körper zu unterstützen und das System zurück in seine natürliche Balance zu bringen.

Denn: Chronische Entzündungen entstehen oft dann, wenn genau diese Balance verloren geht. Faktoren wie hochverarbeitete Lebensmittel, Bewegungsmangel, chronischer Stress, Schlafdefizit und Umweltbelastungen tragen dazu bei, dass entzündliche Prozesse permanent aktiv bleiben.

Eine natürliche Behandlung von Entzündungsprozessen setzt deshalb immer an zwei zentralen Punkten an: Einer Änderung des Lebenstils und dem Integrieren von entzündungshemmenden Lebensmitteln in den täglichen Speiseplan.

Mann mit chronischer Entzündung (Arthrose)

Entzündungshemmende Lebensmittel: Kreta-Diät, Kurkuma und Co.

Zahlreiche Studien zeigen: Manche Ernährungsweisen und bestimmte Nahrungsmittel helfen, die Entzündungsmarker im Blut zu senken. Besonders gut untersucht ist die sogenannte mediterrane Ernährung ("Kreta-Diät"). (2) Die mediterrane Küche ist voll mit Obst, Gemüse und hochwertigen Fetten (vor allem Omega-3-Fettsäuren, z.B. aus Fisch).

Vitamine (Vitamin C, Vitamin E) und weitere Mikro-Nährstoffe helfen, sogenannten oxidativen Stress zu verringern ("Antioxidantien"), der Studien zufolge mit Entzündungsprozessen in Verbindung steht. (3)

Besonders viele Antioxidantien sind in rotem Beerenobst und Rotwein enthalten, weshalb die Kreta-Diät bewusst darauf setzt, auch Rotwein (in Maßen) in die Ernährung einzubauen. Fleisch ist kaum enthalten, auch, weil es Entzündungsprozesse befördern kann.

Auch unser Darm spielt eine entscheidende Rolle. Ein gesundes Mikrobiom hat großen Einfluss auf unser Immunsystem - und das wiederum auf Entzündungen im Körper. Ballaststoffreiche Lebensmittel und fermentierte Produkte können die Darmflora dabei unterstützen, entzündungshemmende Stoffe zu bilden. Auch ganz bestimmte Gemüsesorten und Gewürze wie Kurkuma und Pfeffer sind immer wieder als natürliche Entzündungshemmer im Gespräch. (4)

Was alle gemeinsam haben, ist ihre Wirkung auf das Gleichgewicht in unserem Immun- und Nervensystem, die sogenannte Homöostase. Nicht immer hilft eine Umstellung der Ernährung jedoch ausreichend, um die Balance im Körper wieder herzustellen. Immer mehr Menschen setzen deshalb auf hochwertige, natürliche Ergänzungsmittel. Echter Star dabei: Cannabidiol (CBD).

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CBD als natürlicher Entzündungshemmer

Alle reden über CBD, und das nicht zu unrecht. Selbst die Wissenschaft beschäftigt sich inzwischen immer mehr mit der Wirkung des nicht-psychoaktiven Cannabinoids. (5)

Anders als das bekannte THC, das den Rausch beim Konsum von Cannabis auslöst, macht CBD nicht high. Stattdessen wirkt es über das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS), ein körpereigenes Regulationssystem, das an der Steuerung von Schmerzen, Immunreaktion, Schlaf, Stress und eben auch Entzündungsprozessen beteiligt ist.

Das Endocannabinoid-System ist ein fein abgestimmtes Netzwerk aus Rezeptoren, Botenstoffen und Enzymen. Es sorgt dafür, dass der Körper auf äußere und innere Reize flexibel reagieren kann. Anders als THC und manche Medikamente greift CBD nicht direkt auf diese Rezeptoren ein, sondern moduliert ihre Wirkung nur. Genau diese indirekte, regulierende Wirkung ist auch einer der Gründe für die sehr geringen Nebenwirkungen von CBD.

Zur Wirkung von CBD auf Entzündungen gibt es bereits viele interessante Untersuchungen. So wurde festgestellt, dass CBD die Aktivierung bestimmter Immunzellen beeinflussen kann, die Freisetzung proinflammatorischer Botenstoffe reduziert und Prozesse fördert, die zur Auflösung von Entzündungen beitragen. Statt nur direkt auf die Entzündung zu wirken, hilft CBD dem Körper, zurück in die natürliche Balance, die Homöostase, zu kommen. (6)

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CBD gegen Entzündungen - Tipps für die Einnahme

Anders als Medikamente, die akute Symptome mit dem Vorschlaghammer bekämpfen, entfaltet CBD seine Wirkung sanft - aber eben auch etwas langsamer. Viele Patienten berichten, dass sich die positiven Effekte erst bei regelmäßiger Einnahme bemerkbar machen. Das macht auch Sinn, schließlich beeinflusst CBD die körpereigenen Prozesse langsam (und langfristig), statt kurzfristig Rezeptoren zu blockieren.

Dosierung

Generell haben sich niedrige Dosen für den Einstieg bewährt. Zwar hat CBD sehr geringe Nebenwirkungen, startest du zu schnell, kann es aber leichte Verdauungs- und andere Beschwerden geben. Das Motto lautet deshalb "Start low, go slow" - beginne mit einer geringen Dosis (z.B. 5 mg pro Tag, also 1-2 Tropfen 5 % Vollspektrum CBD-Öl) und steigere langsam, bis du eine Verbesserung wahrnimmst.

Bring in jedem Fall etwas Geduld mit. Solltest du nicht gleich eine Änderung spüren, bleib für einige Tage bei der geplanten Dosis und steigere dich erst dann. Treten Nebenwirkungen (z.B. Verdauungsprobleme, Schläfrigkeit) auf, verringere die Dosis wieder etwas.

CBD wirkt grundsätzlich vor allem langfristig und vorbeugend sehr gut. Menschen mit hohen Anforderungen im Alltag, Sportler oder Menschen mit einer Tendenz zu entzündlichen Erkrankungen in der Familie setzen CBD deshalb als Teil ihrer täglichen Routine ein, um ihren Körper auf lange Sicht im Gleichgewicht zu halten.

Qualität

Wichtig: Achte auf jeden Fall auf hochwertige CBD-Produkte. Unseriöse Hersteller können zum Beispiel oft nicht genau nachweisen, wie viel THC in ihren Produkten enthalten ist - und du möchtest ja von deinem CBD-Öl nicht high werden. Hinzu kommt, dass manche qualitativ minderwertige Produkte teilweise gesundheitsschädliche Rückstände wie Schwermetalle enthalten. Diese können wiederum Entzündungsprozesse im Körper zusätzlich födern. Seriöse Hersteller weisen die Inhaltsstoffe ihrer Produkte über Laborzertifikate nach.

Geschmack

Vollspektrum-Öle sind Naturprodukte mit einem ganz eigenen Geschmack, der nicht jedem auf Anhieb zusagt. Spezielle CBD-Produkte mit natürlichen Aromen können dir helfen, CBD in deinen Alltag zu integrieren. Achte aber auch hier auf Qualität: Minderwertige, künstliche Aromen sind der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich.

Natürliche Aromen sind beispielsweise ätherische Öle, z.B. in unserem goldenen CBD-Öl mit Zitrone und Kurkuma als zusätzlichen Anti-Entzündungs-Boost.

Verträglichkeit und Wechselwirkungen

CBD ist in der Regel sehr gut verträglich, kann aber trotzdem mit bestimmten Medikamenten (z.B. Entzündungshemmern) wechselwirken - vor allem solchen, die über die Leber verstoffwechselt werden. Nimmst du also bereits Medikamente ein, sprich bitte vor der Anwendung unbedingt mit deiner Ärztin oder deinem Apotheker.

Unser Fazit: Zurück zur Balance

Entzündungen sind nicht der Feind, den es kompromisslos zu bekämpfen gilt, sondern ein ganz zentraler Prozess in unserem Körper. Entscheidend ist deshalb nicht, ob grundsätzlich Entzündungen auftreten, sondern ob der Körper in der Lage ist, sie nach getaner Arbeit wieder zu regulieren und zu beenden. Genau das ist das Ziel im Umgang mit chronischen Entzündungen, die vielen heute typischen Krankheiten zugrunde liegen.

Eine entzündungshemmende Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Omega-3-Fettsäuren und Gewürzen wie Kurkuma, ausreichend Bewegung, guter Schlaf und Stressreduktion sind deine Basis für einen Körper in Balance. Reicht das allein nicht aus, helfen hochwertige, natürliche Mittel wie CBD. Es unterdrückt nicht die Symptome, sondern reguliert den Körper über das Endocannabinoid-System und fördert Prozesse, die zur natürlichen Auflösung von Entzündungen beitragen.

Aktuelle Studien zeigen, dass CBD selbst bei stärkeren Entzündungsprozessen Einfluss auf zentrale Mechanismen im Körper nehmen kann - und das bei sehr guter Verträglichkeit. Richtig eingesetzt, mit Geduld, sanfter Dosierung und hochwertigen Produkten, ist CBD dein wertvoller Baustein zur natürlichen Entzündungshemmung.

Meinungen unserer Kunden:

„Habe Schuppenflechte am Fuss hoffe es wird damit besser. Wurde mir empfohlen nehme es jetzt 6 Wochen meine Entzündung im Fuss durch Schuppenflechte ist besser geworden“ (Quelle: Trustpilot)

Gabriele S. , 18. August 2023

Quellen und Studien

(1) Michels, N., van Aart, C., Morisse, J., Mullee, A., & Huybrechts, I. (2021). Chronic inflammation towards cancer incidence: A systematic review and meta-analysis of epidemiological studies. Critical reviews in oncology/hematology, 157, 103177.

(2) Tosti, V., Bertozzi, B., & Fontana, L. (2018). Health Benefits of the Mediterranean Diet: Metabolic and Molecular Mechanisms. The journals of gerontology. Series A, Biological sciences and medical sciences, 73(3), 318–326.

(3) Arulselvan, P., Fard, M. T., Tan, W. S., Gothai, S., Fakurazi, S., Norhaizan, M. E., & Kumar, S. S. (2016). Role of Antioxidants and Natural Products in Inflammation. Oxidative medicine and cellular longevity, 2016, 5276130.

(4) Hewlings, S. J., & Kalman, D. S. (2017). Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods (Basel, Switzerland), 6(10), 92.

(5) Atalay, S., Jarocka-Karpowicz, I., & Skrzydlewska, E. (2019). Antioxidative and Anti-Inflammatory Properties of Cannabidiol. Antioxidants (Basel, Switzerland), 9(1), 21.

(6) Peltner, L. K., Gluthmann, L., Börner, F., Pace, S., Hoffstetter, R. K., Kretzer, C., Bilancia, R., Pollastro, F., Koeberle, A., Appendino, G., Rossi, A., Newcomer, M. E., Gilbert, N. C., Werz, O., & Jordan, P. M. (2023). Cannabidiol acts as molecular switch in innate immune cells to promote the biosynthesis of inflammation-resolving lipid mediators. Cell chemical biology, 30(12), 1508–1524.e7.