Was ist CBD? Cannabidiol einfach erklärt
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CBD steht für Cannabidiol. Es ist einer der Inhaltsstoffe der Cannabispflanze und gehört zu den Cannabinoiden. Weil CBD in sehr unterschiedlichen Produkten vorkommt, lohnt es sich, zwischen dem einzelnen Stoff, dem verwendeten Extrakt und dem fertigen Produkt zu unterscheiden.
Cannabidiol ist die ausgeschriebene Bezeichnung für CBD. Die Pflanze enthält neben Cannabinoiden weitere Bestandteile, beispielsweise Duftstoffe, die als Terpene bezeichnet werden. Wie viel CBD ein Produkt enthält und welche weiteren Stoffe darin vorkommen, hängt von Rohstoff, Herstellung und Rezeptur ab.
CBD und THC sind unterschiedliche Cannabinoide. THC ist vor allem für den typischen Cannabisrausch bekannt. CBD verursacht diesen Rausch nicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass CBD grundsätzlich frei von Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen ist.
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen reinem CBD und einem CBD-haltigen Extrakt. Ein Extrakt kann weitere Cannabinoide enthalten. Die Bezeichnung „CBD“ allein garantiert deshalb nicht, dass ein fertiges Produkt kein THC enthält.
Hanfsamenöl wird aus Hanfsamen gewonnen. Es ist nicht dasselbe wie ein cannabinoidhaltiger Hanfextrakt. Bei CBD-Öl wird üblicherweise ein CBD-haltiger Bestandteil mit einem Trägeröl kombiniert. Die genaue Rezeptur findest du in der Zutaten- beziehungsweise Inhaltsstoffliste.
Begriffe wie „Hanföl“ können im Alltag unterschiedlich verwendet werden. Schau deshalb auf die konkrete Kennzeichnung statt nur auf den Produktnamen.
Diese Begriffe ersetzen keine Analyse. Besonders eine Aussage wie „THC-frei“ sollte durch einen geeigneten Laborbericht mit nachvollziehbarer Nachweisgrenze gestützt sein. Auch der häufig erwähnte Entourage-Effekt ist kein pauschaler Beleg, dass jedes Vollspektrum-Produkt besser wirkt.
CBD wird wissenschaftlich untersucht und kommt auch in zugelassenen Arzneimitteln für bestimmte Erkrankungen vor. Ergebnisse zu einem Arzneimittel mit definierter Dosis und überwachten Behandlungsbedingungen lassen sich jedoch nicht auf beliebige Öle, Kosmetika oder andere CBD-Produkte übertragen.
Ein kosmetisches Produkt ist kein Arzneimittel. Aussagen zu Stress, Schlaf oder Schmerzen müssen deshalb immer mit Blick auf das konkret untersuchte Präparat und die Art der Studie beurteilt werden. Einzelne Erfahrungsberichte sind kein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis.
Verwende ein Produkt nur entsprechend seiner Kennzeichnung. Ist es als Kosmetikum gekennzeichnet, ergibt sich daraus keine Empfehlung, es zu schlucken oder wie ein Arzneimittel einzunehmen.
CBD kann mit Arzneimitteln wechselwirken. Auch unerwünschte Wirkungen sind möglich. Bei Medikamenteneinnahme oder gesundheitlichen Fragen ist die ärztliche oder pharmazeutische Beratung der passende nächste Schritt. Die FDA rät von der Verwendung von CBD während Schwangerschaft und Stillzeit ab.
CBD selbst verursacht nicht den typischen THC-Rausch. Bei einem fertigen Produkt zählt trotzdem die gesamte Zusammensetzung.
Nein. Reines Hanfsamenöl und ein Öl mit zugesetztem CBD-Extrakt sind unterschiedliche Produkte.
Nein. Eine einheitliche Empfehlung für alle Produkte und Menschen lässt sich daraus nicht ableiten. Entscheidend sind Produktkategorie und Anwendungshinweise.
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